20.05.2012
 

Spielbetten - Gefahrenbetten

Spielbetten sehen auf den ersten Blick interessant aus und die Wünsche der Kinder lassen sich z.B. durch eine angebaute Rutsche leicht erfüllen.

Aber Spielbetten haben auch Folgen, die rechtzeitig bedacht werden sollten. Kinder drängt es nach Bewegung und Kinder vergessen sich im Spiel.

Beim Rumtoben auf dem Hochbett kann es leicht passieren, dass Kinder sich im Spiel vergessen und dann vom Bett herabstürzen.

Hochbetten haben in der Regel eine Begrenzung, die davor schützen soll ein schlafendes Kind vor dem Herausfallen zu schützen.

Für Abenteuerspielbetten ist diese Höhe jedoch nicht ausreichend. Sie sollten so konstruiert sein, dass außer beim Rutschenaufstieg oder der Rutsche selbst die Begrenzung mindestens 60 cm hoch ist.

Die meisten Betten dürften dies nicht haben, da sie beim Bettenmachen enorm störend ist.

Achten Sie beim Kauf auch auf die Holzart. Kiefernholz ist ein schnell wachsendes Holz und deshalb weniger belastungsfähig als Buchenholz.

Schauen Sie sich auch die Schraubverbindungen an. Wenn diese zu schwach sind besteht bei starker Belastung Einsturzgefahr. 

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