Pflanzen verbessern das Raumklima
Ist die Luft im Kinderzimmer zu stickig oder zu trocken, dann sind Zimmerpflanzen eine natürliche Lösung. Zimmerpflanzen nehmen Stickstoff aus der Raumluft und wandeln diesen in Sauerstoff um. Aufgenommenes Gießwasser wird über die Blätter kontinuierlich an die Raumluft wieder abgegeben. Dies ist besonders wichtig bei Räumen, die weniger als 40 % Luftfeuchtigkeit haben. Die Luftfeuchtigkeit lässt sich mit einem Hygrometer leicht messen. In zu trockenen Räumen entsteht häufig Reizhusten und die Haut fängt an zu jucken. Gerade Kinder mit Neurodermitis leiden besonders darunter.
Wer sich für Zimmerpflanzen im Kinderzimmer entscheidet, der sollte das Alter der Kinder berücksichtigen. Insbesondere kleinere Kinder nehmen alles in den Mund. Bei manchen Pflanzen sind jedoch sowohl Blätter als auch Früchte giftig. Manche Pflanzen können aber auch Gifte aus der Raumluft herausfiltrieren. Nikotin und Formaldehyd seien hier nur als Beispiele genannt. Pflanzen in Hydrokultur sind wegen ihres Substrates den Pflanzen in Erde vorzuziehen, da Hydrokultursubstrat nicht so schnell Schimmel bildet.
Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf über die Eigenschaften der Pflanze. Informationen zu giftigen Zimmerpflanzen finden Sie im abgebildeten Buch.
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