20.05.2012
 

Hausstaubmilbengefahr im Kinderbett

Hausstaubmilben gehören zu den Spinnentieren. Sie sind so klein, dass man sie mit dem bloßen Auge nicht erkennen kann.

Trotzdem sind sie in jedem Bett vorhanden. Sie lieben Temperaturen, wie sie im Bett anzutreffen sind. Hier können Sie sich optimal entwickeln.

Da sie von Hautschuppen leben, die sie fressen, sind sie auch von der Nahrungsseite im Kinderbett optimal versorgt.

Die meisten Menschen bemerken diese kleinen Tiere gar nicht. Nur wer gegen Hausstaubmilben allergisch ist, hat nichts zu lachen.

Allergieauslösend sind nicht die Tiere selber, sondern deren Kot.

Was könne Sie dagegen unternehmen?

Hausstaubmilben lieben keine niedrigen Temperaturen und auch keine zu trockene Luft. Dann sterben sie ab. Deshalb können die Betten im Winter an trockenen, frostige Tagen an der frischen Luft gelüftet werden.

Spezielle Matrazen verhindern das Eindringen der Hausstaubmilben in die Matraze.

Die Bettwäsche sollte bei 90 Grad gewaschen werden, weil die Tiere dann absterben, was bei 40 Grad nicht der Fall ist.

Kleinere Stofftiere, die Kinder gerne zum Einschlafen mit ins Kinderbett nehmen, können Sie in Plastikfolie verpacken und in die Gefriertruhe legen. Der Frost tötet die Milben ab.

 

© 2006-2012 kinderwohnraum.de | Impressum