08.02.2012
 

Fenstersicherung im Kinderzimmer

Regelmäßig ist Presseartikeln zu entnehmen, dass ein Kind aus dem Fenster gefallen ist. Es wollte auf der Fensterbank bei geöffnetem Fenster spielen, hat das Gleichgewicht verloren und ist in die Tiefe gestürzt.

Manchmal überleben Kinder mit einem Schutzengel, obwohl sie aus großen Höhen fallen, weil sie auf Bäume, Sträucher oder parkende Fahrzeuge fallen, welche die Wucht des Aufpralls dämpfen. Diese gut ausgegangenen Geschichten stehen dann als "Wunder" in der reißerischen Tagespresse.

In der Tat fallen mehr Kinder aus dem Fenster und versterben, als diejenigen, die einen Schutzengel haben.

Dabei ist der Schutz des Kindes vor Fensterstürzen durch einen abschließbaren Fenstergriff leicht zu verhindern.

Abschließbare Fenstergriffe kosten nur wenige Euro, können aber viel Leid verhindern. Fenstersicherungen  gibt es von verschiedenen Herstellern.

Der Fenstergriff ist innerhalb weniger Minuten selbst von einem Laien auszutauschen. Der alte Fenstergriff wird mit einem Schraubendreher entfernt. Die Schrauben sind meistens hinter einem Dekorblech, das angehoben, seitlich weggedreht werden kann, angebracht. Der neue Fenstergriff wird nach dem Abziehen des alten Fenstergriffes aufgesteckt und die Schrauben wieder eingedreht.

Die Schraubenabstände sind bei den Beschlägen in neueren Gebäuden genormt, so dass die Abstände gleich sind. 

Das Fenster kann dann nur noch mit dem Schlüssel geöffnet werden. Auch in Kippstellung kann das Fenster nicht mehr vom Kind ganz geöffnet werden.

Tipp: Den Schlüssel nie im Fenster stecken lassen. 

 

© 2006-2012 kinderwohnraum.de | Impressum