20.05.2012
 

Bodenbelag im Kinderzimmer

Die Art des Bodenbelages ist im Kinderzimmer sorgfältig zu wählen.

Wenn Kinder Allergiker sind, dann bieten sich Holzböden, Pakett und Laminat an. Nachteil dieser Materialien ist deren Glätte wenn Kinder spielen. Dabei können sie leicht ausrutschen. Laminat quillt bei einem umgeschütetten Getränk schnell auf, wenn es nicht schnell genug entfernt wird.

Wenn Sie einen sauberen Boden benötigen, denken Sie auch an das etwas aus der Mode geratene Linoleum. Es ist antistatisch und wirkt fungizid und bakteriostatisch. Deshalb wird es häufig in Krankenhäusern eingesetzt. Es gibt aber im Handel auch bunte für das Kinderzimmer geeignete Ausführungen. Bei empfindlichen Kindern kann der Geruch Schleimhautreizungen und Allergien auslösen.

PVC Fußböden enthalten Weichmacher. Die Ausdünstungen können sich sehr nachteilig auf den Kinderorganismus auswirken. Aufgenommen über Geruch und Geschmack kommt es schnell zu hohen Dosierungen. Eine vermuteter Zusammenhang zwischen Zeugungsfähigkeit und Weichmachern sollte Sie dazu veranlassen auf PVC zu verzichten. 

Teppichböden sind zwar warm und weich, jedoch verschmutzen sie leicht und der Schmutz zieht tief in die Schlingen und den Floor ein. Staubsaugen alleine kann tiefsitzende Verunreinigungen nicht entfernen. Sie sollten erst verwendet werden, wenn die Kinder aus dem Krabbelalter heraus sind.

Eine weitere Art den Fußboden zu gestalten ist Kork. Kork ist ein Naturprodukt. Der Bodenbelag ist weich und warm. Solange die Kinder sorgfältig mit dem Boden umgehen ist er eine gute Möglichkeit Wohnlichkeit mit gesundheitlichen Aspekten zu verbinden. Unachtsame Behandlung wie Hammerschläge, heruntergefallene Gegenstände usw. verzeiht er weniger gut als andere Bodenbeläge.

 

 

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